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Viel Begeisterung am weltweiten Tag des öffentlichen Strickens

Hunderte von Strickerinnen liessen ihre Nadeln am 11. Juni 2011 für einen guten Zweck klappern. Gestrickt wurde weltweit, auch in der ganzen Schweiz. Hierzulande kommen die Babykleider Caritas und Terre des Hommes – Kinderhilfe zugute. Noch bis Ende Juli können die fleisssigen Strickerinnen ihre Stricksachen bei ihrem Wollfachgeschäft abgeben. Dann wird Bilanz gezogen und die Produkte den Hilfswerken übergeben.

„Aller guten Dinge sind drei“. sagte sich Filati – Mode mit Wolle in Arbon: Dort zelebrierte man im gemütlichen Rahmen den „Weltweiten Tag des öffentlichen Strickens“ im Rosengarten, den grossen Lagerverkauf im Saal und eine Strickausstellung der besonderen Art im Eingangsbereich gleichzeitig.

Nadeln, Wolle, Kaffee und Kuchen. Zahlreiche Strickerinnen trafen sich bei MODE + Wolle in Aarau zum gemeinsamen Nadelklappern: „Man spendet nicht einfach nur Geld, sondern gibt auch etwas von sich selbst“, meinte eine Strickerin begeistert.

Öffentliches Stricken in der Bahnhofstrasse in Visp. Für alle Teilnehmenden gab es einen gratis Apero.

Sonnige Stimmung trotz Regen: In der Café und Woll-Stube bei der Alten Mühle in Gams wird gemeinsames Handarbeiten jeden Montag- und Donnerstagabend zelebriert. Am öffentlichen Stricktag herrschte allerdings eine etwas speziellere Atmopshäre, denn gestrickt wurde ja Kleidung für Menschen, denen es nicht so gut geht wie den Teilnehmern.

Schiff ahoi! Vom Regen haben sich die strickbegeisterten Frauen nicht abhalten lassen: Auf der ‚Delphin‘ wurde konzentriert gearbeitet, viel gelacht und rege Muster ausgetauscht. Die Strickenden erhielten zudem manche Tipps von der kompetenten Crew des ‚Wollring‘ aus Weinfelden.

Wunderkiste nach Südserbien: Die Frauen aus Rorschach und Umgebung haben bei Müller Handarbeiten auch dieses Jahr wieder mit viel Freude gestrickt. Gerne wird Arne Engeli diese „Wunderkiste“ nach Sombor in Südserbien bringen, wo noch immer grosse Not herrscht.

Regen in der Sonnenstube: Leider spielte das Wetter nur teilweise mit, so dass man bei „Fili per creare“ zum Teil drinnen, zum Teil draussen strickte. Dank Kaffee und feinen Kuchen war aber die Stimmung trotzdem ausgezeichnet auch wenn sich der Andrang in Grenzen hielt. Jedenfalls sind wir Stolz darauf, dass diesmal auch das Tessin mitmachte!